7. September 2015

Mieterdialog führt zum Erfolg und macht den Weg frei für eine neue Bebauung

Eigentümer präsentiert erstmals seine Pläne

Berlins Mitte wird endlich schöner. Der Weg für die neue Bebauung der Wilhelmstraße 56-59 ist geebnet und die Wilhelmstraße 56-59 Immobilienentwicklungs GmbH präsentiert nun erstmals Details der neuen Pläne.

Zeitgemäße neue Bebauung für eine moderne Berliner Innenstadt. Architekten: Patzschke und Schwebel. © Wilhelmstraße 56-59 Immobilienentwicklungs GmbH
Zeitgemäße Bebauung für eine moderne Berliner Innenstadt. Architekten: Patzschke und Schwebel.
© Wilhelmstraße 56-59 Immobilienentwicklungs GmbH

Wie gestaltet sich die zukünftige neue Bebauung?

  • Modernes Wohngebäude mit einer Art déco Fassade
  • 165 Wohneinheiten
  • Kaufpreis beginnt ab 490.000 Euro pro möblierter Wohneinheit
  • Verkaufsstart voraussichtlich im Januar 2016
  • Fertigstellung voraussichtlich im zweiten Quartal 2018

Wie ist der aktuelle Stand?

  • Entwicklungsrechtliche Genehmigung der neuen Pläne liegt vor
  • Realisierung der Baupläne wird nun zeitnah, im Ergebnis einer seit Januar 2015 erfolgreich betriebenen offenen Dialogpolitik, möglich
  • Inzwischen wurde ein Großteil der Umzüge bereits abgeschlossen
  • Täglich finden weitere Umzüge statt
  • Von jeder Mietpartei wurde ein Angebot zum Auszug gestellt
  • Die Rechtsanwälte sind dabei die Vereinbarungen auszuformulieren, darin ist ein Auszug bis spätestens zum 31.10.2015 festgelegt
  • Plangemäß könnte dann Anfang November 2015 mit dem Abriss begonnen werden

21. August 2015

Cosmic Cotton Gallery: Kunst auf Baumwolle in limitierter Edition

Sonderausstellung im Kunstraum auf Zeit

In der Wilhelmstraße wird vom 26. bis zum 30. August eine limitierte, ökologische, fair produzierte und von Hand gedruckte T-Shirt Serie gezeigt. Die künstlerisch gestalteten T-Shirts wurden von Studentinnen und Studenten der Klasse Professor Holger Bunk (Staatliche Kunstakademie der Bildenden Künste Stuttgart) sowie Projektgästen aus dem Senegal und Namibia, entworfen. Im Rahmen der Kunstausstellung in den Geschäftsräumen in der Wilhelmstraße 57 – 58 in Berlin-Mitte, können die künstlerischen Textilien in einer Sonderschau begutachtet und auch erworben werden.

In der Wilhelmstraße wird eine limitierte T-Shirt Edition ausgestellt

Cosmic Cotton Gallery
Eröffnung am Mittwoch, den 26. August 2015 von 17:00 bis 20:00 Uhr
Geöffnet vom 26.08 bis zum 30.08.2015 jeweils von 17:00 bis 20:00 Uhr
Kontakt: cosmic.cotton@abk-stuttgart.de

„Kunstraum auf Zeit“
Wilhelmstraße 57-58, Berlin-Mitte
http://www.kunstraum-neuruppin.de

31. Juli 2015

Diskussionsrunde „Kunst als Provokation“ mit Prof. Dr. Georg Ruhrmann

In der Wilhelmstraße diskutieren jetzt die Künstler

Wie geht man mit der neuzeitlichen Inszenierung von Kunstwerken als Ereignis um? Muss jeder Künstler und jedes Kunstwerk zwingend im WorldWideWeb stattfinden? Und ist alles Kunst, was sich marktschreierisch als solches verkauft? Diese und andere Fragen wurden am Montagabend in den Ausstellungsräumen in der Wilhelmstraße 57-58 in Anwesenheit dort ausstellender Künstler sowie einem ausgewählten Fachpublikum diskutiert.

Prof. Dr. Georg Ruhrmann (l.) wird vom Galeristen Johannes Bunk (r.) begrüßt
Prof. Dr. Georg Ruhrmann (l.) wird vom Galeristen Johannes Bunk (r.) begrüßt

Professor Dr. Georg Ruhrmann, Kommunikationswissenschaftler von der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, hielt einen prägnanten kurzen Vortrag zum Thema „Kunst als Provokation. Zur Struktur journalistischer Kommunikation“ und moderierte anschließend die lebhafte Diskussion zu den vorgestellten Thesen. Diese resümierten, dass ein als Ereignis inszeniertes Kunstwerk zwar durch die damit erzeugte Provokation einen Nachrichtenwert erfülle, aber diese konstruierte Provokation keinesfalls ein dauerhaft erfolgreiches Konzept sein könne, sondern Inhalt und Qualität sich langfristig durchsetzen würden. Gleichzeitig stellte Professor Ruhrmann fest, dass „Kunst an sich“ als Thema eher selten in der Berichterstattung vorkomme, wenn sie eben nicht diesen Nachrichtenwert einlöse. Die versammelten Künstler waren sich in diesem Punkt einig – der Nachrichtenwert hat in ihrem Schaffen einen nachgeordneten Rang. Nicht alles von Bedeutung müsse in der Zeitung stehen, aber jedes Kunstwerk müsse Bedeutung haben.

Der Neuruppiner Galerist Johannes Bunk stellt seit Ende Juni Werke von insgesamt acht Künstlern in der Wilhelmstraße in Berlin Mitte aus. Der Kunstraum, der durch die Wilhelmstraße 56-59 Immobilienentwicklungs GmbH in den verwaisten Ladenräumen im Erdgeschoss des Gebäudekomplexes zur Verfügung gestellt wurde, wird vom Berliner Publikum gut angenommen. Viele der Werke tragen inzwischen einen kleinen grünen Punkt, das heißt, Sie sind bereits von einem interessierten Käufer reserviert.

Kontakt
„Kunstraum auf Zeit – Huckepack ins Zentrum“
Wilhelmstraße 57-58, Berlin-Mitte
Öffnungszeiten: Immer mittwochs von 17-20 Uhr
www.kunstraum-neuruppin.de

22. Juli 2015

Kunstraum auf Zeit in der Wilhelmstraße

Bereitschaft zur Veränderung

In der Wilhelmstraße in Berlin Mitte stellt der Galerist Johannes Bunk seit Ende Juni Skulpturen, Bilder, Installationen und Skizzen von insgesamt acht Künstlern aus. Die Wilhelmstraße 56-59 Immobilienentwicklungs GmbH, hatte die verwaisten Ladenräume im Erdgeschoss des fast leerstehenden DDR-Plattenbaus zur Zwischennutzung als Ausstellungsfläche für einen Kunstraum zur Verfügung gestellt.

Einer der acht Künstler ist Jens Kanitz. Der gebürtige Neuruppiner arbeitet und experimentiert bevorzugt mit Holz und veredelt diesen Werkstoff auf einmalige Weise durch den bewussten Einsatz des Elements Feuer. Eines seiner imposantesten Werke in der Ausstellung ist das Werk „Sibylle“, welches ausnahmsweise vom Feuer unberührt blieb.

Die Skultpur "Sibylle" vom Neuruppiner Künstler Jens Kanitz in den Ausstellungsräumen der Wilhelmstraße.
Foto: Kanitz

Die Sibylle ist eine Figur aus der griechischen Mythologie. Sie wird in der klassischen Darstellung stets als Figur abgebildet. Jens Kanitz erweiterte die Erscheinung der Sybille sowohl inhaltlich, als auch in ihrer Erscheinung: Niemals statisch, sondern immer in Bewegung, stellt er die Sibylle als Reisende bzw. Gallionsfigur dar. Das von Kanitz erdachte und so betitelte „Surfbrett“ auf dem sie steht, verleiht ihr einerseits einen festen Stand, andererseits vermittelt es eben eine Leichtigkeit mit den Elementen dynamisch in Verbindung zu treten. Die lebendige orangene Farbe verleiht ihr Leben und Vielfalt zu gleich.

„Je stärker der Wind, so unruhiger die See, so ungestümer die Wellen. Ein Surfbrett hilft diese Herausforderungen zu überwinden. Das Leben ist nicht stille See. Das ist das Schöne am Leben! Es kommt nur darauf an geschickt über die Wellen des Lebens zu gleiten.“
Jens Kanitz

Als einzige weibliche Prophetin die ihre Meinung aussprach, wann sie es wollte, steht sie für ein freies Weltbild und entspricht damit vollumfänglich dem Gestaltungsinteresse des aktuellen Ausstellungsortes. In der Wilhelmstrasse wird durch die Zwischennutzung der ehemaligen Ladenräume als Ausstellungsraum und der im Wochentakt anrollenden Umzugswagen für die letzten verbliebenen Mietparteien ein eindeutiges Signal gesendet: Die Bereitschaft zur Veränderung.

Kontakt
„Kunstraum auf Zeit – Huckepack ins Zentrum“
Wilhelmstraße 57-58, Berlin-Mitte

Öffnungszeiten: Immer mittwochs von 17-20 Uhr

Sonderveranstaltung am Montag, 27. Juli 2015, 17 bis 20 Uhr
„Kunst als Provokation. Zur Struktur journalistischer Kommunikation“ mit Herrn Prof. Dr. Georg Ruhrmann, Kommunikationswissenschaftler von der Friedrich-Schiller-Universität in Jena

www.kunstraum-neuruppin.de

20. Juli 2015

„Kunst als Provokation. Zur Struktur journalistischer Kommunikation“

Sonderveranstaltung im Rahmen der Kunstausstellung Kunstraum auf Zeit

Seit Mitte Juni ist in den leerstehenden Geschäftsräumen in der Wilhelmstraße 57 – 58 in Berlin-Mitte eine temporäre Kunstausstellung zu sehen, über die an dieser Stelle bereits berichtet wurde. Bestandteil des Ausstellungskonzepts sind einzelne Sonderveranstaltungen, die dem interessierten Publikum zusätzliche Gelegenheit zur Besichtigung und weitere künstlerische Erlebnisse anbieten.

Den Anfang macht ein öffentlich zugängliches Gespräch mit den an der Ausstellung beteiligten Künstlern unter dem Titel

„Kunst als Provokation. Zur Struktur journalistischer Kommunikation“, am

Montag, den 27. Juli 2015 von 17:00 bis 20:00 Uhr.

 

Für dieses Gespräch wurde zusätzlich zu den Künstlerinnen und Künstlern Herrn Prof. Dr. Georg Ruhrmann, Kommunikationswissenschaftler von der Friedrich-Schiller-Universität in Jena als Teilnehmer gewonnen, der sich kritisch mit dem Diskurs über Kunst in der medialen Öffentlichkeit auseinandersetzt. Die Moderation wird vom Galeristen Johannes Bunk übernommen.

Die Sonderveranstaltung verspricht einen weiteren Einblick in die Absichten und Wahrnehmungen, die mit der Wirkung von Kunst verbunden werden. Zum Besuch der Veranstaltung und zur Berichterstattung wird herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

„Kunstraum auf Zeit – Huckepack ins Zentrum“
Wilhelmstraße 57-58, Berlin-Mitte
www.kunstraum-neuruppin.de

1. Juli 2015

Die Wilhelmstraße 56-59 in der Presse

Beliebtes Immobilienthema in der medialen Berichterstattung

In der Vergangenheit wurde in den Medien schon häufiger über die Wilhelmstraße 56-59 Immobilienentwicklungs GmbH berichtet. Zuletzt gab es in der Berliner Boulevardzeitung B.Z. einen vom bekannten Kolumnist Gunnar Schupelius verfassten Artikel mit dem Titel „Mein Ärger: Mieterschutz geht zu weit – Reißt die DDR-Platte in der Wilhelmstraße ab!“ Herr Schupelius vertritt darin die Meinung, „dass die Wilhelmstraße schöner werden muss“ und in der Nähe vom Brandenburger Tor stilgemäßere Bauten errichtet werden sollten. Klicken Sie hier, um den gesamten Artikel zu lesen: http://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/geht-der-mieterschutz-hier-nicht-zu-weit

Doch auch schon davor gab es meinungsführende Berichterstattung zum Beispiel in der BILD Zeitung, die selbst Mieter der Wilhelmstraße 56-59 interviewte und eine Mietpartei zum Eigentümerwechsel Anfang 2015 folgendermaßen zitierte: „Jetzt geht’s fair zu, man wird nicht mehr über den Tisch gezogen“. Außerdem wird das Dialogangebot der neuen Eigentümer inklusive der Einrichtung eines Mieterbüros und einer Mieterhotline gelobt. Hier können Sie den vollständigen Presseartikel nachlesen: http://www.bild.de/regional/berlin/abriss/kampf-um-die-edel-platte-40954764.bild.html

Auch der Tagesspiegel äußerte sich bereits zum Thema mit einem Artikel unter der Überschrift „Alte DDR-Bauten vor dem Abriss: Palais statt Platte“ und zitierte eine Mieterpartei über den Zustand des aktuellen Bestandsgebäudes auf dem Grundstück Wilhelmstraße 56-59 folgendermaßen „Inzwischen ist das fast ein Schandfleck hier“. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-mitte-alte-ddr-bauten-vor-dem-abriss-palais-statt-platte/11335828.html

25. Juni 2015

In der Wilhelmstraße wird Wort gehalten

Die Absprachen, die mit den Mietern getroffen werden, sind verbindlich

Wie bereits angekündigt, sind vor kurzem die ersten Mieter aus dem Block Wilhelmstraße 56-59 in Ihre neuen Ersatzwohnungen umgezogen. Weitere Umzüge sind verteilt über den gesamten Zeitraum bis Ende Juli vereinbart.

Die ersten Umzüge in der Wilhelmstrasse sind bereits abgeschlossen
Die ersten Umzüge in der Wilhelmstrasse sind bereits abgeschlossen

Die Absprachen, die der Eigentümer mit seinen Mietern bezüglich der Ersatzwohnungen und der Abfindungszahlungen treffen, sind auf beiden Seiten verbindlich und verlässlich – in der Wilhelmstraße wird Wort gehalten.

Einige Mieter sind bereits umgezogen
– Der Weg in die neue Ersatzwohnung im Rückblick –

   Gespräch: Austausch über Möglichkeiten und Bedingungen
√   Besichtigung der Ersatzwohnungen: Auswahl der Wunsch-Ersatzwohnung am Tag der Besichtigung
√   Auswahl einer Einbauküche: Einbau der fabrikneuen Einbauküche
√   Rechtsberatung: Prüfung der getroffenen Vereinbarungen durch unabhängigen Rechtsbeistand
√   Umzugsplanung: Eruierung und Planung des Umzugstermins mit einer Umzugsfirma
√   Umzug: Durchführung durch die Umzugsfirma
√   Wohnungsübergabe und glückliche Gesichter

22. Juni 2015

Der letzte Tango in der Wilhelmstraße

Eröffnung der Vernissage „Kunstraum auf Zeit“
Eröffneten am Freitag den „Kunstraum auf Zeit“ in der Wilhelmstrasse, Johannes Bunk (Galerist), Dagmar Ziegler (MdB, SPD) und Zsolt Farkas (Generalbevollmächtigter der Eigentümerfamilie) (v.l.n.r.)
Eröffneten am Freitag den „Kunstraum auf Zeit“ in der Wilhelmstrasse, Johannes Bunk (Galerist), Dagmar Ziegler (MdB, SPD) und Zsolt Farkas (Generalbevollmächtigter der Eigentümerfamilie) (v.l.n.r.)

In der Wilhelmstraße in Berlin Mitte wurde am 19.06.2015 die Kunstausstellung „Kunstraum auf Zeit“ durch den Neuruppiner Galerist Johannes Bunk eröffnet. In dem fast leerstehenden DDR-Plattenbau hat der Eigentümer, die Wilhelmstraße 56-59 Immobilienentwicklungs GmbH, die verwaisten Ladenräume im Erdgeschoss zur Zwischennutzung als Schauplatz einer Vernissage zur Verfügung gestellt. Zur Eröffnung kamen zahlreiche Gäste aus der Berliner und Brandenburger Kunstszene sowie die Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler.

Mit Skulpturen, Bildern, Installationen und Skizzen von insgesamt acht Künstlern, darunter das Werk „Der letzte Tango“ von Günter Grass, welches sinnstiftender für den Ort nicht sein könnte, verabschiedet sich der Eigentümer von dem alten Wohnblock. Da Ende Juni bereits die ersten der verbliebenen 36 von ehemals über 100 Mietparteien der Wilhelmstraße 56 – 59, in neu sanierte Ersatzwohnungen umziehen, wird die Ausstellung nur bis voraussichtlich Mitte September, immer mittwochs von 17-20 Uhr, geöffnet sein. Sobald alle Mieter ausgezogen sind, wird das alte Gebäude abgerissen und durch einen zeitgemäßen Bau im Art-déco-Stil ersetzt.

Kunstraum auf Zeit
Öffnungszeiten: Immer mittwochs von 17-20 Uhr
www.kunstraum-neuruppin.de

19. Juni 2015

Die Wilhelmstraße zieht um

In Kürze wird es mit den Umzügen in die Ersatzwohnungen losgehen

Ende Juni finden in der Wilhelmstraße 56 -59 die ersten Umzüge in die Ersatzwohnungen statt. Mieter sollten an diesen Tagen mit Behinderungen der Aufzugsanlage durch die Auszüge rechnen. Bisher stehen folgende Termine fest:

22.06.2015
28.06.2015
06.07.2015
18.07. 2015
20.07.2015
22.07.2015
24.07.2015
31.07.2015

Checkliste für den Umzug

»» Entrümpeln Sie rechtzeitig – vergessen Sie dabei auch den Keller nicht.

»» Besorgen Sie sich genügend Umzugskartons und packen Sie schon jetzt die Sachen ein, die Sie bis zum Umzug nicht mehr brauchen.

»» Informieren Sie die wichtigsten Adressaten über Ihre neue Anschrift: Strom- und Gasversorger, Telekommunikationsanbieter, Banken, Versicherungen, Arbeitgeber, Krankenkasse und die Rundfunkgebührenstelle. Auch Abonnements auf Zeitungen, Zeitschriften usw. oder Mitgliedschaften bei Vereinen etc. sollten Sie nicht vergessen umzumelden.

»» Beauftragen Sie bei der Deutschen Post einen Nachsendeantrag. So gehen sicher keine Sendungen verloren.

»» Melden Sie beim Einwohnermeldeamt bis spätestens zwei Wochen nach dem Umzug Ihren Wohnsitz und Ihr Auto um. Weitere Informationen dazu finden Sie hier www.service.berlin.de

»» Verbrauchen Sie Vorräte, die durch den Transport verfallen könnten und tauen Sie rechtzeitig die Tiefkühltruhe ab.

»» Notieren Sie die Zählerstände für Strom, Gas und Wasser in der alten und in der neuen Wohnung und übermitteln sie alles den Versorgungsunternehmen.

»» Haben Sie sich schon überlegt wie Sie Ihre Möbel in der neuen Wohnung aufstellen wollen? Dann fertigen Sie auf Papier oder mithilfe eines Online-Tools einen Möbelstellplan an. So können Sie verhindern, dass die Umzugshelfer Ihre Möbelstücke wahllos abstellen. Jedem Helfer händigen Sie am Umzugstag eine Kopie Ihres Plans aus.

»» Laden Sie für den Umzugstag Ihr Handy gut auf. Handwerkszeug, Erste Hilfe-Kasten und Getränke (besonders an sehr warmen Tagen) sollten sowohl in der alten als auch der neuen Wohnung vorhanden sein.

Die Sicherungsmaßnahmen an der Fassade können nicht abgeschlossen werden

Optische Verunstaltung bleibt bis auf Weiteres bestehen

Ende April wurden in der Wilhelmstraße 56-59 von der Eigentümerin nach mehrmaliger schriftlicher Ankündigung Elemente der Fassade abgenommen. Dies war nötig geworden, da laut eines Gutachtens das Risiko bestand, dass sich die nicht mehr funktionalen alten Befestigungen lösen, und die Fassadenteile herabstürzen und möglicherweise Passanten verletzen könnten.

Kurz nach Beginn der Sicherungsmaßnahmen wurde von einzelnen Mietern, organisiert in einer Bürgerinitiative, behauptet, sie seien von den Arbeiten überrascht worden. Außerdem wurden seitens der einzelnen Mietparteien einstweilige Verfügungen zum Stopp der Maßnahme bzw. weiterer baulicher Maßnahmen in dem Anwesen erwirkt.

Am 18.06.2015 verhandelte nun das Amtsgericht Berlin-Mitte im Eilverfahren über zwei der einstweiligen Verfügungen. Im Ergebnis wird die Wilhelmstraße 56-59 Immobilienentwicklungs GmbH bis zur Durchführung eines Hauptsacheverfahrens weiterhin daran gehindert sein, den derzeit herrschenden, optisch unbefriedigenden Zustand zu beenden und die Sicherungsmaßnahmen an der Fassade zeitnah abzuschließen.

Dem Hauptsacheverfahren sieht die Eigentümerin zwar gelassen entgegen, bedauert jedoch, dass aufgrund der Unterstellungen von einzelnen Mietern, ein anderer Mieter beeinträchtigender Zustand aufrecht erhalten werden muss.

Mit dem Antrag auf die Einstellung aller – auch sinnvoller und rechtmäßiger – Arbeiten ist die Bürgerinitiative jedoch gescheitert. Die Wilhelmstraße 56-59 Immobilienentwicklungs GmbH möchte in diesem Zusammenhang betonen, dass sämtliche Unterstellungen seitens der Bürgerinitiative in Hinsicht auf strafbare Handlungen, wie es bis zuletzt auf der Website der Bürgerinitiative Wilhelmstraße behauptet wurde, ohne jede sachliche Grundlage sind.